Übesicht

Berliner Hundegesetz geändert

Veröffentlicht: 11.09.2005 um 15:14:01 Uhr
Autor: Guido Zörner

Ohne großes Aufsehen wurde während der Sommerpause das Berliner Hundegesetz geändert.

Noch im Gesetzentwurf vom Sommer 2004 war im § 12, Abs. 1, Nr. 15 zu lesen, was die Folgen sind, wenn man einen gefährlichen Hund ohne Maulkorb führt. Doch wenige Tage vor der Abstimmung des Gesetzes wurde von der Fraktion der SPD und der PDS ein Änderungsantrag vorgelegt. Dort wurde u. a. der Punkt gestrichen, in dem das Führen eines Listenhundes ohne Maulkorb eine Ordnungswidrigkeit ist.

Nicht einmal ein Jahr ist es her, da wurde das Gesetz geändert und der ursprüngliche Punkt auf Antrag der SPD in das Gesetz wieder aufgenommen. Jetzt gibt es demnach eine Strafvorschrift, die angewendet werden kann, wenn ein Listenhund ohne Maulkorb auf der Straße läuft – vorher war es nicht strafbar!

Der offizielle Grund für das Streichen der Gesetzespassage und der späteren Wiederaufnahme ist nicht bekannt, es kann jedoch davon ausgegangen werden, daß die Politiker Gerichtsprozesse fürchteten. Wahrscheinlich hielten sie das Gesetz mit der betreffenden Strafvorschrift für angreifbarer.

Auch Schleswig Holstein änderte und verschärfte in diesem Jahr schon zwei mal sein Hundegesetz. In Hamburg wurde ein genereller Leinenzwang eingeführt. Eine Gesetzesänderung steht ebenfalls noch an.

Und in Berlin gibt es immer mehr hundefreie Zonen (z. B. Cheruskerpark, Falkplatz, Kollwitzplatz, Traveplatz u. a.). Die Axt im Haus ersparte den Politiker immer öfter den Zimmermann.

Kommentare

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Von: Iris (25.02.2006 14:32:53 Uhr)
E-Mail: spikbuben@gmx.de

Erst werden die Hunde auf staatliche Kosten aus der Reichweite von Kindern verbannt, anschließend dürfen Vereine ehrenamtlich (auf eigene Kosten) die Kinder wieder an Tiere heranführen. Speziell mit Therapiehunden. Das klingt doch logisch, oder? Das die so gnannten Listenhunde unter stärkerer Kontrolle stehen müssen, klingt logisch, man kann es aber auch übertreiben. Unsere Rassehunde (Hütehund) steht auch unter strenger Kontrolle des VDH. Ich frage mich nur in letzter Zeit, haben die Tiere gar keine Rechte mehr? Und wieviel will die Stadt noch an den Tierliebhabern verdienen?

Von: 90 % der Einwohner Berlins (17.02.2006 09:16:10 Uhr)
E-Mail: alle@berliner.gegen hundedreck

weg mit der hundescheiße aus der Stadt.

Von: Petrocelli (08.12.2005 15:37:07 Uhr)
E-Mail: brzuchtraining@hotmail.com

Eine ganz einfache Lösung muss her:
ALLE HUNDE müssen einen KOSTENLOSEN Wesenstest vom zuständigen Veterinäramt über sich ergehen lassen, Prüfungskommission sollte aus einem Tierarzt, Hundeausbilder und Tierschutzvertreter bestehen.
Wer durchfällt bekommt noch eine zweite Chance durch Hundeschule daran zu arbeiten und muss den Hund nach 1 Monat wieder vorstellen. Fällt er wieder durch muss er halt eingeschläfert werden, klingt zwar hart aber was muss das muss. Der Menschenschutz hat vorrang

Von: tines (02.11.2005 12:47:04 Uhr)
E-Mail: info@pc-cocktail.detines

hallo
ich werde eine unterschriftensammlung ins leben rufen für Hundeauslaufgebiete in treptow-koepenick.
ich gehe in den park und sammle unterschriften wenn ihr mir dabei behilflich seid mehr zu bekommen waere toll!!!!!
gruss tina

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