Im Juli diesen Jahres wurde hier über die Ermordung von 20 Hunden im Tierheim Angermünde berichtet und wie das Tierheim Berlin und der Deutsche Tierschutzbund die Morde decken.
Gegen das Tierheim Angermünde wurde Anzeige wegen des Tötens von Hunden „ohne vernünftigen Grund“ in über 20 Fällen erstattet. Der Staatsanwalt stellte nach einem knappen Jahr die Ermittlungen ein. Dagen wurde Beschwerde erhoben. Die Ermittlungen wurden wieder aufgenommen. Dann kam der Bescheid der Staatsanwaltschaft, daß das Töten der Hunde kein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz war. Und wieder wurde Beschwerde erhoben. An der Begründung dieser Beschwerde wird gerade gearbeitet.
Einer der ermordeten Hunde war der Rottweiler Rudi.
Nach den uns vorliegenden Informationen wurde Rudi vom Berliner Tierheim übernommen. Während seines Aufenthaltes im Angermündener Tierheim stellte sich heraus, daß Rudi mehrere epileptische Anfälle hatte. Es ist nicht bekannt, daß der Hund wegen der Anfälle medizinisch behandelt wurde. Rotti Rudi wurde eingeschläfert.
Im ablehnenden Bescheid der Staatsanwaltschaft zur Tötung der über 20 Hunde stand zu Rudi:
„Der Rottweiler Rudi wurde am 17. 7. 2002 eingeschläfert. Dieses Tier litt an einer Epilepsie.
Im Fall von Rudi hat man es sich sehr einfach gemacht. Therapieversuche sind nicht bekannt. Doch viele Hunde sind schon mit dieser Krankheit alt geworden – wenn sie richtig behandelt wurden.
Doch richtet man seinen Blick von Angermünde nach Berlin stellen sich noch viel mehr fragen: Will das Berliner Tierheim nicht wissen, wenn von ihm in andere Tierheime abgegebene Hunde getötet werden bzw. ist dazu im Übergabevertrag keine Informationspflicht vereinbart? Hatte der Hund bereits Epilepsie, als er abgegeben wurde? Wieso hat der Staatsanwalt vom Berliner Tierheim keine Auskunft gefordert?
Offensichtlich zog das Tierheim eine Ermordung einer medizinischen Behandlung vor. Man wollte einfach sparen. Doch warum der Hund nicht zurück nach Berlin oder in einen Gnadenhof gebracht?
Von: R. Schreier (01.02.2005 23:50:05 Uhr)
E-Mail: r.schreier@freenet.de
Hallo,
es tut mir sehr leid, dass der Mensch einfach über Leben oder Tod des Tieres entscheidet, es müßte doch möglich sein die Tierheime besser zu kontrollieren, die armen Seelen haben auch ein Leben verdient, man sieht wieder mal, wie grausam der Mensch sein kann, ich dachte so etwas gäbe es nur im Ausland
Viele Grüße aus Berlin_Kladow
Regina
Von: gast (03.03.2008 um 17:57 Uhr)
Schlimm das es solche Menschen gibt. Man sollte sie es am eigenen Leib erfahren lassen was Hunde erleiden müssen
Von: Marla (02.03.2009 um 18:50 Uhr)
Ich kann nicht glauben, wie viele Tierheime es gibt,in denen solche Sachen passieren!Ich komme selber aus einer Stadt in der das Gleiche vorgefallen ist. Und das nicht zum ersten Mal. Diese Machenschaften, die, wie es mir scheint auch noch der DTSB tatenlos durchgehen lässt (und deckt?!?), sind wiederwärtig. Besagte Personen kommen mit minimalen Geldstrafen davon.Ich zweifel wirklich an der Menschheit...Wer kein Bock auf Tiere und deren Wohlergehen hat , sollte sich einen anderen Job besorgen!!!
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Von: Weiland-Mattern (29.04.2005 10:29:29 Uhr)
E-Mail: info@hunde-skandal.de
Hallo Tierfreunde und Tierpflegerkollegen,
schon beschämend so etwas zu lesen,aber nicht einmal untypisch für die Situation im Veterinärwesen/ Tierschutz!
Mehr zum Thema Amtstierärzte und ominöse Damen aus dem Amt hier www.hunde-skandal.de
MfG
Weiland Mattern