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Jetzt wieder Bölleralarm!
Veröffentlicht: 11.12.2004 um 00:27:58 Uhr
Autor: Guido Zörner
Alle Jahre wieder: Silvester – und die Tage darum – sind die Zeit der Böller und Raketen. In vielen Hunde-Haushalten herrscht schon jetzt Ausnahmezustand. Denn das extrem empfindliche Gehör der Hunde, gepaart mit einer angeborenen Schreckhaftigkeit einiger Hunde, ergibt Angst und Panik schon beim kleinsten Knallfrosch.
In der Wohnung würden die Hunde am liebsten unter das Sofa kriechen – was von vielen Menschen leider oft belächelt wird. Auf der Straße kann die Reaktion auf einen Knaller jedoch zum Problem werden. Der jüngste Fall von dem entlaufenen Hund „Willi“ zeugt von dem Schrecken, den so ein Böller nicht nur bei dem Hund anrichten kann.
Hier die besten Tips zur Böllerzeit für ängstliche Hunde:
- Den abendlichen Spaziergang nicht um die Zeit nach 20.00 Uhr machen. „Pingelige“ Hunde sollten rechtzeitig auf einen anderen Rhythmus getrimmt werden.
- Fenster und Türen geschlossen halten, damit sinkt der Lärmpegel und die Gefahr, daß Hunde panisch von der Wohnung auf die Straße flüchten.
- Bleiben Sie am besten Zuhause. Vermeiden Sie unnötige Spaziergänge. Bieten Sie dem Hund eine vertraute Bezugsperson.
- Versuchen Sie nicht, den Hund permanent zu trösten. Er sieht sich dann nur in seiner Angst bestätigt und verstärkt diese noch.
- Füttern sie rechtzeitig ein Futterergänzungsmittel mit Baldrian und Johanniskraut zur Beruhigung und Unterstützung der Nervenstärke (z. B. VivoSed®-Kautabletten von Bayer Vital). Fragen Sie Ihren Tierarzt.
- Leinen Sie den Hund in dieser Zeit beim Verlassen der Wohnung immer an!
- Lassen Sie in dieser Zeit auch unerschrockene Hunde auf der Straße nicht alleine (z. B. vor dem Geschäft anbinden).
Wenn der Hund doch entlaufen ist:
- Benachrichtigen Sie den Polizei-Abschnitt in Ihrem Bezirk und die Tiersammelstelle (Tel. 76 888 200).
- In Panik läuft ein Hund nicht unbedingt immer nach Hause. Oft sucht er sich auch einen stillen Unterschlupf (z. B. in einem Keller, Gewerbegelände, Kleingarten, Grünanlage). Auf rufe reagiert er nur, wenn er sich sicher fühlt.
- Bitten Sie Freunde und Bekannte um Hilfe. Suchen Sie Unterlagen heraus, die den Hund identifizieren können (Bilder, Täto-Nummer, Chip-Nummer, Steuer-Nummer).
- Fahren Sie auf jeden Fall persönlich in die Tiersammelstelle / ins Tierheim und schauen sich alle Hunde an. Verlassen Sie sich nicht auf telefonische Auskünfte!
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Von: Andrea Köster (17.12.2005 18:33:57 Uhr)
E-Mail: ankoes@web.de
Habe viel über Baldrian Dragess für panische Hunde am Sylvestertag gelesen. Wie dosiere ich es??? mein Hund wiegt knapp 7 kg?? Mein TA gab mir Vetranquil, aber nachdem ich viele Erfahrungen anderer Hundebesitzer gelesen habe, möchte ich das nicht geben.