Seit dem 10. Oktober ist das Berliner Hundegesetz im Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 42 veröffentlicht und damit in Kraft. Für Verunsicherung bei vielen Berliner Hundehaltern sorgt immer wieder die Regelung mit dem Leinenzwang. Gibt es nun in Berlin einen generellen Leinenzwang oder nicht?
In § 3 des Hundegesetzes wird die Leinenpflicht geregelt. Hundehalter müssen demnach zwei Leinen (oder eine verstellbare Leine) mit sich führen. In öffentlich Grün- und Erholungsanlagen (Schild mit grünem Dreieck) sowie in Waldflächen, die nicht speziell als Auslaufgebiete gekennzeichnet sind, müssen Hunde an einer maximal 2 Meter langen Leine geführt werden.
Die Leine darf nur maximal 1 Meter lang sein, wenn der Hund in folgenden Gebieten geführt wird (O-Ton aus dem Gesetz):
- in Treppenhäusern, sonstigen der Hausgemeinschaft zugänglichen Räumen und auf Zuwegen von Wohnhäusern,
- in Büro- und Geschäftshäusern, Ladengeschäften, Verwaltungsgebäuden, auf Sport- oder Campingplätzen, in Kleingartenkolonien und anderen öffentlich zugänglichen baulichen Anlagen,
- bei öffentlichen Versammlungen und Aufzügen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen,
- in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Bahnhöfen sowie in und an den dazugehörigen Gebäuden und Haltepunkten und
- in Fußgängerzonen sowie öffentlichen Straßen und Plätzen mit Menschenansammlungen…
Dieser Absatz ist verantwortlich für viele Verwirrungen um den Leinenzwang. Denn selbst Fachleute kommen an einigen Stellen ins Stocken.
Es beginnt mit dem ersten Satz. Niemand kann genau sagen, was „Zuwege zu Wohnhäusern“ sind. Ein Vertreter der Polizei meinte in einem Interview, daß es sich bei Zuwegen um „Wege zu einem oder mehreren Wohnhäusern handelt, die durch Grün- oder Gartenfläche vom Fußweg getrennt sind.“ Für andere ist ein Zuweg der Teil des Weges, der zwischen Haustür und abgesengtem Bordstein liegt. Letzteres wäre fatal, da sich sonst vor den typischen Berliner Altbauten alle 10–20 Meter ein Zuweg befinden würde.
Die Sätze zwei bis fünf sind eigentlich weniger mißverständlich. Überall wo viele Menschen erwartet werden können, muß der Hund an einer 1 Meter langen Leine geführt werden.
Der fünfte Satz jedoch hat es in sich. Je öfter man ihn liest, desto mehr kann man über ihn grübeln. Handelt es sich bei diesem Satz um eine Aufzählung von drei verschiedenen Örtlichkeiten (Fußgängerzone, Straße und Platz) jeweils mit Menschenansammlungen oder sind Fußgängerzonen und Straßen ein Halbsatz und „Plätze mit Menschenansammlungen“ ein weiterer Halbsatz. Letzteres würde bedeuten, daß auf allen öffentlichen Straßen ein Leinenzwang herrscht. Doch in dem Fall könnte man sich natürlich auch fragen, warum es im Gesetz nicht einfach heißt: „In Berlin herrscht Leinenzwang“.
Nicht eindeutig geregelt ist auch der Begriff „Menschenansammlung“. Mehrere befragte Polizisten gaben an, daß drei Menschen bereits eine Menschenansammlung sind. Sobald also mehr als drei Menschen mit einem Hund zusammen stehen oder gehen, muß der Hund an die 1-Meter-Leine. Die beliebten gemeinsamen Spaziergänge mit mehreren Hundehaltern dürften dann nur noch angeleint statt finden. Das ließe sich natürlich auch pervertieren: Ein einzelner Mensch steht irgendwo mit seinem unangeleiten Hund. Dann kommen zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes und begrüßen den Hundehalter. Schon verstößt der Hundehalter gegen das Gesetz, weil in diesem Augenblick eine Menschenansammlung statt findet und der Hund nicht angeleint ist.
Soweit wird es sicher nicht kommen. Aber dennoch ist an diesem Gesetz (nicht nur im § 3) die oft schwammige und undifferenzierte Ausdrucksweise auffällig. Dafür gibt es zwei mögliche Ursachen: Absicht oder Dummheit. Ausbaden wird das der Hundehalter, denn in vielen Fällen „wird es darauf hinauslaufen, daß der Hundehalter sich mit der Polizei oder dem Ordnungsamt auf der Straße über die Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe streiten kann“, sagte die Rechtsanwältin Annett Löwe gegenüber Hunde in Berlin. „Der Gesetzgeber hat es offensichtlich darauf angelegt“, so die Juristin weiter, „die Gerichte entscheiden zu lassen“. Und das kann nur einen Zweck haben: Der Weg zu einem generellen Leinenzwang in Berlin soll juristisch geebnet werden.
Hundehalter – auch wenn sie keinen Listenhund haben – sollten sich daher nicht allzu sicher fühlen. Es wird noch viel passieren.
Von: Jürgen (14.06.2006 12:58:52 Uhr)
E-Mail: xxseidel@gmx.de
Ich ziehe meine Frage hier zurück , möchte keine Antwort von einem Hundehasser . Ich sage ja auch nichts gegen Kinder , die auch überall hin.....
Von: Jürgen (14.06.2006 12:52:37 Uhr)
E-Mail: xxseidel@gmx.de
ich bin nach über 20 Jahren wieder auf den Hund gekommen (malinoise)
Ich habe nicht gewußt , daß es inzwischen einen Leinenzwang gibt (hätte mir sonst keinen Wuff angeschafft - finde das das Tierquällerei ist)
Nun meine Frage , kann ich ihn in Berlin irgendwo ohne Leine laufen lassen ??? der nächste sogenannte Auslaufplatz (ca 6 km) ist für mich nicht erreichbar .
Würde mich über eine Antwort freuen
Von: Martin (13.06.2006 10:40:52 Uhr)
E-Mail: clkdiv@yahoo.de
Nein, nicht alle Rassen sind gefährliche Beisser, aber alle Rassen sind gefährliche Scheisser. Wessen Kleinkind bei den ersten Gehversuchen das erste Mal in Hundekacke fällt, verfällt leicht dem Wunsch, Hund und Halter gemeinsam einschläfern zu lassen. Um es höflich zu formulieren, Frau Binder.
Von: kernelbauer (30.03.2006 02:11:52 Uhr)
E-Mail: lena.binder@freenet.de
@alle Hundehasser
Um so größer die Stadt, desto beklopter und unsachlicher die Agumente! Hallo, alle Rassen sind gefährliche Beisser?? Und das in Berlin? Euch scheint doch die Sonne durch die leere Birne!! Man muss sich ja hier echt anstrengen, nicht unhöflich und unsachlich zu werden - aber hierzu fällt mir leider nix weiteres ein. *Kopfschüttel*
Von: Janine (28.01.2006 19:36:00 Uhr)
E-Mail: kukachou@hotmail.com
Bin auch für einen generellen Leinenzwang! Gerade weil es so viele Hunde in Berlin gibt. Heute im Park sind uns 90% aller Hunde OHNE Leine begegnet. Ein Hund wollte auf unseren Hund drauf und zubeißen, und der Halter: mein Hund wird nun mal bei Leinen aggressiv! HALLO!!?? Wie kann sowas sein? Dann gehört diesem Hund ein Maulkorb angelegt, und Training! Irgendwelche Leute, die der Meinung sind, ihr Hund würde angeleint nur noch aggressiver reagieren, die haben ihren Hund leider nicht unter Kontrolle, und dürfen in meinen Augen keinen Hund halten!
Denn durch diese Idioten müssen alle anderen Hundehalter nun bluten!
Mir wär es auch lieber, wenn mein Hund ohne Leine laufen dürfte, aber mir ist es einfach auch zu gefährlich! Denn die einsichtigen Hundehalter nehmen ihre Hunde an die Leine - und die eigentlichen gefährlichen Hunde, das sind immer diese, welche man ohne Leine sieht!!
Von: Menschenfreund (03.01.2006 13:08:37 Uhr)
Dieses Gesetz geht nicht weit genug. Es sollte bis auf wenige eingezäunte Gebiete eine generelle Leinenpflicht geben. Man weiß leider nie, ob einem gerade ein erzogener Hund oder ein ausgerastetes Exemplar entgegenkommt. Mit einem generellen Leinenzwang müßte man sich diese Frage nicht erst stellen. Wer es nicht schafft, von seinem Wohnort täglich zu einem Auslaufplatz zu gehen, sollte entweder umziehen oder eben keinen Hund in der Stadt halten.
Von: Karin Langberg (23.11.2005 20:48:13 Uhr)
E-Mail: karinlangberg@online.de
Leider hat sich seit einem Jahr nichts geändert.Unsere Hunde dürfen noch immer nicht miteinander ohne Leine rum-toben damit auch Sie Freude am Leben haben. Die Grünanlage am Spekteweg war früher dafür der geeignete Ort (Spandau) dafür. Nach der neuen Grünflächenverordnung wurde dies zu nichte gemacht. Wer kann schon dreimal am Tag in das Auslaufgebiet fahren. Wir hoffen, dass unser Senat ein Einsehen hat und unsere Hunde, die für viele Menschen ein wichter machmal auch einzige Freund ist,nicht nur als Sache behandelt werden.
Von: Natalie (14.08.2005 02:22:28 Uhr)
E-Mail: n.c.g.berlin@web.de
Erst mal an den Fahrradkurier... seit wann laufen Hunde auf der Straße? Denn dort fährst Du ja hoffentlich, oder doch unerlaubter Weise auf dem Bürgersteig? Jedenfalls hab ich immer öfter Ärger mit durch die Medien verängstlichten Menschen. Ich halte mich fast gar nicht an den Leinenzwang, weil es in der Berliner Innenstadt keine ausreichenden Auslaufgebiete gibt und man nun nicht jeden Tag in den Wald fahren kann. Zudem sind die Auslaufgebiete so klein, dass esdort Zwangsläufig zu Beissereien kommt. Mein Hund hat im Hundeauslauf VP Wilmersdorf als Welpe auch mal was abbekommen und ich meide diese viel zu kleinen Auslaufgebiete jetzt. Dieses Wischiwaschi- Gesetz ist ja wohl der reinste Witz. Ich hätte nichts gegen einen Hundeführerschein, der mir dann erlaubt meinen Hund unangeleint zu führen. Das würde auch zur Folge haben, dass die Hundebesitzer kontrolliert werden könnten. Was ja eigentlich viel wichtiger wäre!!!! Nach dieser ganzen Disskusion um Leinenzwang, Maulkorb etc. frage ich mich, ob man überhaupt noch Hunde halten darf? Leider hat die jetzige Regierung kein Gehör dafür. Da lob ich mir doch außnahmsweise mal die Bayern, die eine gerechte Regelung gefunden haben! Ich werde meinen Hund auch weiterhin ohne Leine führen und meinetwegen auch immer wieder wegrennen und wenn es sein muss auch immer wieder das Bußgeld zahlen!
Von: Tom Sale (05.08.2005 21:38:04 Uhr)
E-Mail: toms@gmx.de
Ein genereller Leinenzwang muß her, einem Drecksköter kann man nicht trauen. Kein Hundehalter kann garantieren, daß sein Hund durch einen Vorfall zur Mörderbestie wird. Alle Hunderassen sind gefährlich und gehören von mir aus ausgerottet. Da lob ich mir doch Korea, da wird kurzer Prozeß mit diesen Scheiß Viechern gemacht. Und es ist nicht der Mensch der die Hunde gefährlich macht, diese Dreckstücke namens Hunde haben die Agressivität im Blut. Tom aus Hamburg, Fahrradkurier, der sich jeden Tag mit nicht angeleinten Dreckskötern herumplagen muß
Von: Hannes (05.08.2005 20:39:07 Uhr)
E-Mail: winterkleid@web.de
Das Gesetz ist ein Witz. Täglich kommt es zu Beissunfällen, die meisten werden gar nicht gemeldet. Es kann nicht sein dass der Halter vom bissigen Hund im Recht ist, wenn seiner einen anderen beisst. Täglich beobachte ich, dass grad die mit den großen Hunden ohne Leine laufen und riskieren, dass die zu den angeleinten kleinen Hunden hinrennen. Die Kleinen haben Angst und bellen meist oder knurren die Großen an. Dadurch kommt es zur "ungerechten" Beisserei. Das Gesetz müssen echte Dummköpfe gemacht haben von 0 Ahnung. Grundsätzlich gehört die Zucht von Kampfhunden verboten, die Zucht von Schäferhunden nur für Nutzzwecke und grundsätzlich Leinenzwang für alle Hunde. Wenn sich jemand ein halbes Kalb anschafft muss er damit rechnen dass die Gassirunde ein Problem werden kann für den Hund. Auf Grundstücken ist es ok., aber nicht 2 große Hunde in einer kleinen Stadtwohnung. Es kann nicht sein, dass jemand vom polnischen Hinterhof einen Hund halten kann!!! Meist wird erst reagiert, wenn es Opfer gab. Das Gesetz ist ein Farce und eine Verarschung!!! Es gibt wirklich gute Halter, aber zu wenige. Deswegen muss solch Gesetz her...ohne WENN und ABER!!!
Von: RAF (22.06.2005 08:59:07 Uhr)
E-Mail: raf@hundefreund.biz
Leute die solche Gesetze verabscheiden, gehören ins Irrenhaus!Zum Glück ist die rot grüne Regierung bald weg vom Fenster! Unfähiges Pack!
Von: Michaela Kukath (18.06.2005 18:21:10 Uhr)
E-Mail: m.kukath@lycos.de
Hat vieleicht schon mal jemand daran gedacht, das die Hunde ohne ständigen Auslauf verhaltensgestört werden? Und dann wird sich über die bissigen Hunde aufgeregt! Wer macht sie so? Die Menschen!!!
Von: Christian (30.05.2005 13:04:29 Uhr)
E-Mail: christianschmidt10@alice-dsl.de
Ich finde das hundegesetz nicht in ordnung,denn wir Hundehalter sind sehr eingeschränkt um mit den Doggy´s.Man darf nicht in jeden Park,Restauntrant´s,Cafe´s.Das Chipen ist ok damit kann man zurück verfolgen von wem der Hund ist.Von Maulkorbzwangen nur dann nötig wenn der Hund wirklich Aggressiv ist.Es gibt keine Kampfhunde.Es kommt darauf an wie ich als Halter meinen Hund erziehe.In Park´s halte ich generell nicht´s vom Leinenzwang den meine Hunde Möchten sich auch austoben genauso wie Kinder die hält man im park auch nicht an der Leine.Es wird viel zuviel dramatisiert.Berlin könnte noch hundefreundlicher werden(BVG,S-Bahn die preise stimmen nicht zuteuer)
Von: Simone (09.04.2005 11:34:22 Uhr)
E-Mail: KohlFlorian@aol.com
also, ich denke mal mit der Hundeverordnung abfinden sollten sich die Hundehalter nun wirklich nicht.
Viel mehr sollten sich die Hundehalter endlich wehren, zahlen wir nicht genug Steuern im Jahr?
Bei Kampfhunden traut sich keiner der Leute vom Ordnungsamt oder der Polizei hin, aber harmlose und friedliche Hunde müssen nun ausbaden, was unvernünftige Kampfhundehalter angestellt haben.
Doch wenn sich keiner wehrt, wird sich auch nix ändern.
Von: Sandra (17.03.2005 19:29:38 Uhr)
Wenn alle nur meckern, und niemand was unternimmt, wird's auch die Opposition nicht interessieren.
Von: patrick ernst (04.02.2005 16:17:11 Uhr)
E-Mail: pat@k2p.de
zu Caudia (01.11.2004 10:45:35 Uhr): No more to say!! Mangels fehlender juristischer Fachkenntnis meinerseits frage ich in das Netz: Würde eine gut organisierte mit einflussreichen Mitgliedern organisierte Bürgervereinigung der Hundehalter Gehör in der Öffentlichkeit finden und etwas bewegen können? Ich wäre Mitglied der ersten Stunde...
Es grüßt
Patrick Ernst
Von: Regina (12.01.2005 20:15:49 Uhr)
E-Mail: raguse@arcor.de
Berlin ist mit 100 000 angemeldeten Hunden auch die Hauptstadt der Hunde. In den Parks besteht generelle Anleinpflicht, es gibt zwar "Auslaufgebiete" (aber meist für Otto Normalhundehalter viel zu weit weg). Die Münchner waren schlauer und haben die meisten Freiheiten: In den Parks der bayerischen Landeshauptstadt ist das Freilaufenlassen und Mitführen von Vierbeinern generell erlaubt. Sie haben eine Verordnung, dass jeder, der ein Hund sich anschaffen will,dies Begründen muss(Eignungsprüfung für die Hundehaltung). Die Bay. Landesregierung wollte nicht gegen das Tierschutzgesetz verstoßen!!! Es gibt manchmal auch bessere Nachrichten aus Bayern.
Warum geht wenigstens sowas in Berlin?
PS Geldstrafen sind natürlich gepfeffert hoch
Von: Björn (06.12.2004 03:23:07 Uhr)
E-Mail: personal-fitnesstrainer-berlin@web.de
es ist doch immer wieder merkwürdig, mit welchem überaus großem Eifer die Ordnungshüter die neue Berliner Hundeverordnung durchsetzen.So ist es allgemein üblich, dass die neuen "Hilfsscheriffs" des Ordnungsamtes in Berliner Parkanlagen eine gnadenlose Hatz auf alle unangeleinten Hund eröffnet haben.Merkwürdigerweise gehen aber diese Gesetzeshüter und Ihre Kollegen in der grünen Uniform mit schnellen Schritten und gesenkten Köpfen an Neuköllner Proleten vorbei, die Ihre "Pseudokampfhunde" ganz offen ohne Leine zur Schau stellen...
Von: Karin Langberg (03.11.2004 20:57:18 Uhr)
E-Mail: peterLangberg@t-online.de
Nachdem das Thema Kampfhund Ihren Zweck erfüllt hat, müssen nun alle anderen Hunde bzw.Besitzer darunter leiden. Wohin soll das führen. Die Hunde werden
durch den Leinenzwang agressiv und aus dem lieben Vierbeiner ein Monstrum gemacht. Wer dieses Gesetz verzapft hat,
kann nur sich selber lieben und Tiere am liebsten alle ausrotten.
Von: Claudia (01.11.2004 10:45:35 Uhr)
Werter Herr Zöllner! In der Boulevardpresse musste ich über Wochen falsch recherchierte Berichte verfolgen. Dies hat zur Folge, dass ich jetzt immer eine Kopie des unsäglichen Gesetzes bei mir trage. Jedoch hätte ich mir gewünscht, dass wenigstens in einem Medium wie dem Ihren eine sachliche Darstellung erfolgt. Bemerkungen wie „zwei Leinen (o. eine verstellbare)“ sind überflüssig. 90% der handelsüblichen Leinen sind verstellbar. Warum Fachleute plötzlich über die Formulierung „Zuwegen von Wohnhäusern“ ins Stolpern geraten ist unklar. Bereits in der seit 1998 geltenden Verordnung existiert dieser Passus. Bisher ist kein Fachmann gestolpert! Wieso jetzt? Und die Diskussion, ob im 5. Satz verschiedene Örtlichkeiten o. Halbsätze gemeint sind, erklärt doch die Tatsache, dass in diesem Gesetz eben NICHT von einem generellen Leinenzwang die Rede ist. Im Übrigen würden die Halbsätze bedeuten, dass ich meinen Hund auf der Straße anleinen muss, sobald jedoch ein Platz ohne Menschenansammlung kommt, darf ich ihn für wenige Meter ableinen... Allein wer darüber nachdenkt, versteht, dass JEWEILS die Menschenansammlung der springende Punkt ist. Lediglich ab wann es sich um eine Ansammlung handelt ist fraglich! Wir Hundehalter sollten uns richtig informieren u. zusammenhalten anstatt für weitere Unsicherheiten zu sorgen. Vorerst müssen wir mit dem Gesetz leben. Bei einer Neuwahl werden wir sehen, ob es dann –wie von den Oppositionsparteien versprochen– noch mal auf den Prüfstand kommt.
Von: Sabine (12.07.2007 um 20:35 Uhr)
Ja,Tom S.aus Hamburg schon klar aber wenn ein Irrer, Vergewaltiger oder Kinderschäder frei rumläuf das ist ok.??? Wie oft kommt es vor das ein Hund ausrastet, weil Mensch in falsch behandelt und oder nicht genügent Auslauf hat! Weiß man wann ein Fahrradkurier ausrastet? Immer diese unsachlichen Argumente. Im übrigen seit Ihr Fahrradkuriere die Schärfsten was macht Ihr eigentlich auf dem Bürgersteig? Seit Ihr noch Kleinkinder oder wer gibt euch dieses Recht? Keiner!! Also runter! Ich finde die Fahrradfahrer sollten mehr bestraft werden!
Von: Lilian (21.08.2007 um 14:00 Uhr)
Es ist, um mal völlig ideologiefrei etwas festzuhalten, so, dass Hunde und Kinder nicht gemeinsam herumlaufen können. Ich rede hier nicht von eigenen Familienhunden, sondern sich fremde Hunde und Kinder. Eltern können nie wissen, wie ein Hund, der gerade über die Wiese jagt, drauf ist. Sie müssen immer davon ausgehen, dass er gefährlich sein könnte. Und selbst wenn nicht, werfen junge Hunde gerne mal kleine Kinder einfach um. Es geht nicht darum, dass die Hunde böse sind. Es bleibt einfach eine Abwägung der Prioritäten - Wer soll in den Parks und Grünanlagen frei herumlaufen dürfen: Unsere Hunde oder unsere Kinder.
Von: Matthias (11.12.2007 um 19:03 Uhr)
E-Mail: matzeberlin@gmx.net
Ja schönen guten Tach auch allen die hier schreiben . Also wer Kinder mit Hunden vergleicht der sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen!!! das ist krank !!! Wer sich zB durch den Prenzlauer Berg bewegt der wird feststellen das die Hundehalter nur sehr mässig Ihrer Pflicht nach kommen. Ausserdem bin ich der Meinung das der Mensch der einen Hund in der Stadt hält ein Tierquäler ist. Diese Menschen gehören auch eingesperrt !!!
Von: Manuel (18.08.2008 um 12:23 Uhr)
Also irgendwie finde ich alle Kommentare komisch...soll doch jeder sein Hund laufen lassen wie er will. Sind doch nur die Medien die das so hoch puschen. Hunde gab es schon immer aber komischerweise tut man erst seit einigen Jahren so ob es ein Problem gibt.
Und wer wars!!!Nah die Politiker und Presse die haben es zu einen Problem gemacht!!!
Gibt wohl mehr jugendliche die Leute zusammenprügeln als Hunde die Leute beissen. Ich habe noch nie erlebt das jemand von einem Hund gebissen wurde, aber das Jungendliche jemanden verprügelt haben das habe ich gesehen oder Kinder von Autos angefahren wurde. Das sind und viele andere Sachen (Feinstaub usw.)für mich die Probleme und nicht die Hunde. Aber regt ihr euch mal über Hundekot und Hunde auf liest wohl nur BZ und Bild und das bildet ja wohl sehr.
Von: gerald (26.08.2008 um 16:22 Uhr)
hee leute---ich bin ein prügelknabe der nation.
da ich ein kinderloser, autofahrender hundebesitzer bin. sowas wie mich wollen einige doch sicherlich ausrottem. was will der typ denn mit hund und ohne eigene kinder denn auf dieser welt. dann auch noch mit auto. das ich allerdings die höchsten steuern zahle haben die schwachmaten vergessen. besonders dieser pedalritter (fahradkurier der alle hunde ausrotten will). dessen jahressteuerlast beträgt sicherlich weniger als meine hundesteuer aber hat eine große klappe und ist bissiger als alle kampfhunde zusammen.
dem zur kenntnis, mein dalmatiner läuft ohne leine, und das wird so bleiben.
lieber werde ich berlin verlassen, und meine steuern anderen bundesländern zukommen lassen, bevor ich mich irgendwelchen idioten beuge
Von: Florian (26.10.2008 um 21:36 Uhr)
Gerald!
Bitte nicht beugen!
Schon gar nicht vor Leuten die weniger verdienen als du, das geht schon mal gar nicht. Die sind selbstverständlich weniger wert als du. Bitte lass deinen Dalmatiner weiterhin unsere Kinder erschrecken, Du fröhlicher Vollsympath.
Von: Ulrike (24.02.2009 um 20:07 Uhr)
Das ist ja eine krasse Diskussion hier.
Ich lasse meinen Hund auch frei laufen, da sie gut erzogen ist. Wenn sich ängstliche Menschen, Kinder oder andere Hunde nähern, rufe ich sie zu mir und warte ab. Bei einem ok, darf meine Maus dann wieder laufen.
Es muss nicht jeder Hunde mögen oder eben Kinder, aber einfach mal rücksichtsvoll miteinander umgehen kann doch nicht so schwer sein.
Die Haufen von meinem Hund entferne ich übrigens auch. Ist nämlich gar nicht schwer. Außerdem raste ich selber jedesmal aus, wenn ich irgendwo reinlatsche.
Wär schon echt super, wenn man einen Hundeführerschein oder so etwas ablegen müsste.
Von: Mania (01.03.2009 um 18:00 Uhr)
E-Mail: rschulz27@yahoo.de
Ich schliese mich Gerald an.Berlin verlassen, ja das ist mein grösster wunsch!
Schaut euch doch mal bitte Neukölln an, schaut euch die Neuköllner Parks an. Letzens hat ein besoffener unsere Hausttür zugesch....jut is n Einzelfall.
Im sommer gibts immer tolle Festlichkeiten im park,mit Döner und viel Ayran,gesch..... wird dann munter in den Büschen.(die hündin meiner Bekannten findet die Haufen ja leider lecker-aber dank ihr weiss ich wieviel Menschensch....in den Büschen liegt)
Florian,wenn deine Kinder Angst vor einem Dalmatiner haben, muss ich leider feststellen dass du in der Erziehung etwas falsch gemacht hast. Vögeln könn se alle aber mit der Erziehung happerts dann. Dann steig doch wieder auf deinen Baum zurück,von dem de abgestiegen bist.
Ich hatte als Kind Angst vor einem Löwen,Bären oder Krokodil...
Von: Hannah (03.03.2009 um 10:15 Uhr)
Vielleicht hat ja ein jeder etwas Recht. Aber, wenn man im Sommer nachts wach wird, weil das Schlafzimmer nach Hundesch... riecht, dann ist das nicht komisch. Wir hatten im letzten Jahr 67 Hundehaufen unter unseren Fenstern entfernt, in den über der Straße gelegenen Park. Die Hunde werden von den Hundebesitzern auf die mit einer Hecke eingefriedete Wiese gelassen. Die drei Schritte in den Park sind zu weit und der 1km bis zum Hundeauslaufgebiet auch.
Jeder grüne Fleck wird als Hundeklo in der Sadt benutzt. Leute, lasst die Hunde auf Eure eigene Wiese oder unter Eure eigenen Fenster hinsch ..
Von: Mania (09.03.2009 um 19:34 Uhr)
E-Mail: rschulz27@yahoo.de
Klar,wer riecht denn gerne hundedreck? Nur weil ich Hunde habe,riecht für mich die Hinterlassenschaft auch nicht lecker.Hätte auch nichts für eine härtere Strafe,für die,die die Haufen nicht entsorgen. Dann würde sich ein mancher verantwortungsloser Spinner überlegen ob er sich einen Hund anschafft,denn egal wie man es dreht,die verantwortungsbewussten Hundehalter die sich wirklich bemühen werden eh angemacht..
Und ich fände es wirklich total toll, wenn unser Auslaufgebiet ab und zu mal gepflegt werden könnte, das ist eine einzige Müllhalde!! Überall liegen Glasscherben rum, 2 mal hat sich meine Hündin dort verletzt-deshalb meide ich diesen Drecksplatz auch und gehe in unseren Park der nicht viel besser aussieht aber immerhin liegt dort kein glas rum. Und was erwartet mich dort?50 Euro Bussgeld für unangeleinte Hunde.300 Euro Hundesteuer...
Kassieren kann der Staat ganz toll, aber wie wäre es mit einer Gegenleistung???
Von: Tobias (15.04.2009 um 11:26 Uhr)
"...meine Hunde Möchten sich auch austoben genauso wie Kinder die hält man im park auch nicht an der Leine."
Das is ja wohl ein Witz oder?! Schon mal von dem Fall gehört, dass ein Baby einen Menschen zu Tode gebissen hat? Ich bitte dich!
Leinenzwang finde ich generell ok. Wer in der Stadt lebt und einen Hund hat, soll ihn eben in der Wohnung ohne Leine herumtollen lassen. Tiere gehören aufs Land!
Von: Mania (19.04.2009 um 03:06 Uhr)
E-Mail: rschulz27@yahoo.de
hahaaa...welcher Vermieter lässt sich auf sowas ein..in der Wohnung herumtollen lassen? Und ihr sülzt und sülzt und sülzt:ein hund hat ein kind gebissen..blabla sülzsülz ja warum...der hund will rennen,toben,spielen...wat willst du denn Tobias, wat meinste wie es wäre wenn es hier weniger oder garkeine Hunde gäbe,wat meinst du wie sich das Finanzamt freut wenn man einen Hund anmelden geht hrrr und wirste dann mit deinen Kindern extra aufs Land fahren oder gar in den Zoo gehen,damit sie einen Hund zu Gesicht bekommen? Ach übringens mein Freund,Kinder interessieren mich schon mal garnicht,zumindest die meisten-meine Hündin wurde von ihnen getreten und mit Steinen beworfen und ich würde mich nicht wundern wenn sie ZUBEISST!Und da hilft dir deine Leine auch nicht mehr. Leute wie du,sind dran schuld wenn unsere ganze Kultur oder das was davon übrig ist den Bach runtergeht.Dank der Islamisierung Deutschlands haben wir schon so gut wie garkeine Rechte und dann kommt auch noch so ein Held wie du und setzt oben noch einen drauf.Ausserdem ganz ehrlich,wer heutzutage noch Kinder in DIESE kaputte Welt setzt,ist schlichtweg pervers!
Von: chiroptera (29.05.2009 um 12:06 Uhr)
Mein Vorschlag: Leinenzwang für Hunde die keine Begleithundprüfung abgelegt haben - nach bestandener Begleithundprüfung kein Leinenzwang. Damit ist zwar nicht das Hundekot Problem gelöst, jedoch die vom Hund ausgehende "Gefahr" deutlich reduziert.
Zur Beseitigung des Hundekotproblems wäre eine zweckgebundene Steuer sinnvoll, die dann einzig für die Beseitigung des Hundekots eingesetzt wird. In Großstädten könnte diese dann deutlich höher ausfallen als auf dem Land. In Verbindung mit einer deutlich höheren Hundesteuer als momentan könnte das IMHO die Hundekotproblematik nahezu beseitigen. Weniger Hunde durch höhere Steuern und Einsatz der Steuereinnahmen zur Beseitigung des Hundekots.
Von: Stefanie (1962) (30.07.2009 um 08:28 Uhr)
Leute, Leute, Leute, was laßt ihr euch spalten in Hundehasser, Hundeliebhaber und Kinderschützer! Und dann noch für oder gegen die Radfahrer! Was bringt ihr euch gegenseitig auf die Palme! Seht doch mal genauer hin. Viel Lärm im nichts!!!
Wenn jeder den Anderen NICHT mehr als GEGNER sieht, dann klappts auch mit dem Nachbarn! Miteinander und rücksichtsvoll geht alles ganz einfach. Ihr müßt doch bloß wie beim Autofahren mit allen möglichen Eventuallitäten rechnen und euch der jeweiligen Situation anpassen.
Wer Angst signalisiert, wird geschützt durch Anleinen. Wer mutig seiner Wege geht, erfordert keinen Anleinschutz. Bei Kindern weiß man nie, wie es abläuft, also Vorsicht und Hundbein an die Leine.
Hundekot ist eindeutig im Gesetz behandelt. Der Hundehalter verstößt dagegen, wenn er den Dreck nicht wenigstens eintütet. Da beißt die Maus keinen Faden ab. MIR fehlt immer die Entsorgungseinrichtung, will sagen, der Eimer für das Tütchen!!!
Habt ihr alle noch nicht erwähnt!
Zu guter Letzt: die größten Zerstörungen, Verschmutzungen und Verletzungen macht immer noch, ALLERORTEN, der junge Mensch und nicht unsere treuesten Freunde.
Daher stammt wohl auch der Spruch, Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere!!!
Von: Tom (14.08.2009 um 23:46 Uhr)
E-Mail: tom.wing@web.de
Vorgestern wurde meinem 6 jähriger Sohn von einem nicht angeleinten Boxer-mix (Kampfhund) gebissen. Heute lief diese Hund vor meinem Haus wieder ohne Leine (Besitzer war in seinem Geschäft 40 Meter entfernt). Die Polizei sagte mir, "es gibt keine Leinenzwang für Hunde in Berlin".
Ich habe einen vorübergehenden Leinenzwang erringen können, aber nur bis der Termin beim Amtstierarzt.
Ich gehe Montag zum Anwalt (mit Rechtsschutzversicherung) um Klarheit zu schaffen.
Fortsetzung folgt.....
Von: dadan (19.11.2009 um 08:34 Uhr)
@menschenfreund...
auf grund der zahlreichen bestimmungen für die halter eines listenhundes ( zB. polizeil. führungszeugnis wesenstest und sachkundeprüfung) sind es witzigerweise gerade die hunde dieser rassen, bei denen man am ehesten davon ausgehen kann, dass die sie harmlos sind. Ob der besitzer eines schäferhundes oder dobermanns beispielsw., zuhälter oder wegen körperverletzung vorbestraft ist, wird von niemandem überprüft und der hund wurde wahrscheinl. auch nicht auf seine gefährlichkeit getestet...
Von: HannaH (24.01.2010 um 15:52 Uhr)
Na wunderbar!
Da hat Vater Staat doch wieder erreicht, was er wollte: Statt das wir einig als ein Volk zusammen stehen und gegen unsinnige Gesetze vorgehen (und uns nebenbei noch gegenseitig respektieren), gehen wir alle aufeinander los!
Ist doch schön! Ein Volk, in dem keine Einigkeit herrscht, muss man auch nicht fürchten!
Meine Hunde laufen mit Leine, in Parks oder Außerorts leine ich sie ab. Die Kleine wiegt 5Kg und hat mehr Angst vor allen anderen als Vaterlandsliebe.
Der "große" wiegt 20 Kilo und ist ausgezeichnet abrufbar. Zumal von beiden Hunden absolutes Desintresse für andere Menschen besteht.
Die Schäferhündin meines Freundes ist defensiv, zurückhaltend und SEHR distinguiert. Alles was kleiner ist als 40cm Schulterhöhe wird mit Missachtung gestraft (egal wie sehr es kläfft), alles was größer ist freundlich begrüßt und bespielt.
Wird sie von anderen Hunden angegriffen, sieht sie zu, dass sie sich ein paar Meter entfernt.
Kinder gehen ihr am haarigen Hintern vorbei und wenn sie genug von ihnen hat, geht sie einfach. Rückzug halt.
Sie läuft IMMER ohne Leine und NIE hat es einen Vorfall gegeben. Nicht in den ganzen 9 Jahren. Erziehung machts einfach.
Ich fühle mich also von der Disskussion über Berliner Leinenzwang mal ausgeschlossen :o)
Von: Sebastian (18.06.2006 22:28:18 Uhr)
E-Mail: isaacs@gmx.de
"...müssen Hunde an einer maximal 2 Meter langen Leine geführt werden..." - ist zwar eine extreme Auslegung, aber wo steht denn, das die Hunde vom Halter geführt werden müssen? Wenn mein Hund die 1m lange Leine um den Körper trägt, ist er im Sinne des Gestzes auch angeleint, er führt sich halt nur selber (lt. Gesetz nicht definiert). Also, wo ist das Problem?