Übesicht

Gegen Hundemord in Bukarest

Veröffentlicht: 22.08.2004 um 00:04:10 Uhr
Autor: Guido Zörner

Wie an jedem Tag sind auch heute die skrupellosen Tierfänger auf den Straßen unterwegs, um Jagd auf ihre Beute zu machen. Das Beutetier „Hund“ landet meist in der Tötungsstation, wo seinem Leben ein grausames Ende gesetzt wird.

Oftmals werden die wehrlosen Opfer brutal mit Stahlschlingen in die Tierfängertransporter gezerrt, werden zum Teil noch auf der Straße erschlagen. Viele Hunde finden auch durch Giftköder einen qualvollen Tod.

Die Bevölkerung in Bukarest kämpft um das eigene Überleben. Für Tierschutz ist hier kein Platz. Das Ergebnis: Tausende von Hunden sind sich selbst überlassen und streunen umher. Sie leiden an Hunger und Krankheiten. Angefahrene Tiere schleppen sich mit bösartigen Wunden durch die Stadt auf der Suche nach Nahrung. Welpen sehen sich einer grausigen Zukunft ausgesetzt. Die unkontrollierte Vermehrung der Hunde prägt das heutige Stadtbild der Hauptstadt Rumäniens. Um der Lage Herr zu werden, hat die Stadtverwaltung die Zahl der Tierfänger erhöht, um die Rudel systematisch auszurotten.

Das Deutsche Tierhilfswerk e. V. (DTHW) will helfen. „Tierschutz vor Ort ist die einzige Lösung, um die katastrophalen Bedingungen der Hunde in Bukarest in den Griff zu bekommen“, sagt der DTHW-Vorstandsvorsitzende Holger Knieling. Das Tierheim „Christi Bukarest des DTHW“ öffnet seine Pforten offiziell am 28. August 2004 um 11:00 Uhr. Hier finden bis zu 1.000 Hunde Platz, erhalten eine Chance auf Leben, eine Chance auf eine Vermittlung in ein richtiges Zuhause. Hier sind sie vor den Hundefängern sicher, in dem einzigen nicht-staatlichen, offiziell genehmigten Tierheim in Rumänien. Integriert sind eine Quarantänestation sowie eine Tierklinik, um die medizinische Versorgung der malträtierten Tiere zu gewährleisten. Es sind bereits rund 600 Hunde kastriert worden. 300.000 € wurden vom DTHW e. V. für den Bau des Tierheims aufgebracht. „Die laufenden Tierarzt- und Futterkosten werden vom Tierhilfswerk getragen, denn Tierschutz kennt keine Grenzen“ meint Alexandra Diezemann vom Deutschen Tierhilfswerk e.V. in Berlin.

Wir wünschen dem Tierheim alles Gute. Zum Schluß bleibt zu hoffen, dass dieses Tierheim kein Aktionismus bleibt oder daraus neuen Massen-Mitleids-Importe von Hunden entstehen.

Siehe auch: Bildergalerie zu der Situation der Hunde in Rumänien und von dem Tierheim Christi Bukarest.

Kommentare

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Von: Madlen (27.02.2006 15:08:49 Uhr)
E-Mail: Madlen_Schumann@t-online.de

ich finde es das letzte!!
keiner hat das recht einem Tier das leben zunehmen!!

Von: Anna Heller (26.02.2006 17:47:52 Uhr)
E-Mail: annemarie_heller@web.de

HALLO;
ich habe vor 6 wochen einen Welpen von der Straße aufgenommen und lasse am Donnerstag die Mutter kastrieren. Könnte sie anschließend im Tierheim einen Platz finden? Wir wohnen in Bukarest, Floreasca. Bitte herzlich um Antwort, Anna Heller

Von: felix (08.08.2008 um 21:40 Uhr)

ich finde das man das den leuten auch mal antun sollte was die mit den armen huunden machen

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Von: Iwi (19.08.2008 um 16:39 Uhr)

Ich war jetzt in Rumänien auf Urlaub. Beim zurückfahren habe ich gesehen als ein Mann schmeisst eine welpe aus dem auto aus. Habe Natürlich nummertafel aufgeschrieben.. Ich bin stehengeblieben mit Auto und habe eine welpe gesehen. Die Polizei hilft gar nicht. Wenn jemand weiss, was kann man machen, bitte schreiben

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Von: Hundefreund (07.02.2009 um 01:16 Uhr)
E-Mail: tobacco69@freenet.de

In Rumänien einen Ostblockstaat hat der Kummunismus seine Spuren hinterlassen.
Die Menschen dort sind zu abgestumpft, arm und dementprechend roh.
In einem Land wo Menschenrechte mit Füßen getreten werden.
Wo "Tierschutz" so ein Fremdwort wie "Umweltschutz" ist, oder "Demokratie", oder, oder, oder.
Ich verneige mich vor den Helfern vor Ort.
Solche Art der Hilfe verdient Respekt.
Die Zustände dort sind offensichlich dazu geeignet Helfern gleich welcher Art alles abzufordern.
Zumal sie oft von staatlicher Seite gebremst oder eingeschränkt werden.

Wer kann der unterstütze Hilfsaktionen vor Ort.

Gruß, ein Hundefreund

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Von: Carmen (03.02.2010 um 22:12 Uhr)
E-Mail: carmen030271@web.de

Alle Deutschen sollten solche Urlaubsländer meiden wo so mit Tieren umgegangen wird.Wir tragen denen noch das Geld hinterher.
Leider habe ich nicht soviel Platz,Ich würde sie alle aufnemen.
Das ist wirklich das letzte was die da treiben.
Man sollte Ihnen die selben Schmerzen zufügen.
Gruß Carmen

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Von: Arnfried Schiller (03.05.2010 um 16:00 Uhr)

kastrieren statt töten

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