Übesicht

Bulli und Co benötigt Hilfe

Veröffentlicht: 14.02.2004 um 11:14:03 Uhr
Autor: Guido Zörner

Spenden- und Hilfeaufrufe im Internet haben nicht selten einen zweifelhaften Ruf. Zweifel an der Seriosität des folgenden Aufrufes sind jedoch unberechtigt. Denn der Verein leistet hervorragende Arbeit und hat vorbildliche Referenzen.

Im Februar 2000 gründete Ingrid Hampe mit ihrer Tochter Stella den Verein Bulli und Co. Aufgabe des Vereins war und ist es, sich in Not geratenen Hunden, insbesondere der verrufenen Rassen, anzunehmen. Dabei sind diese Hunde nicht anders als andere auch. Jedoch sind sie Schutzbedürftiger als alle anderen. Wenn ein Listenhund heimatlos wird, hat er es viel schwerer als ein „normaler“ Hund. Die rechtlichen und gesellschaftlichen Hürden sind größer. Der Verein nimmt sich dieser Tiere an, wenn Sie in Not geraten und sucht für sie ein neues Zuhause.

Doch nach vier Jahren ist die weitere Arbeit des Vereins gefährdet. Kosten für Futter, Tierarzt etc. lassen sich aus den Mitgliedsbeiträgen und Vermittlungsgebühren nicht mehr finanzieren. Alles was darüber hinaus geht, zahlt die Familie Hampe aus eigener Tasche. „Viele Menschen vergessen einfach, das Tierschutz zu betreiben hohe Kosten bedeutet. Viele loben unsere Arbeit, unseren Einsatz, unseren Mut. Doch alles Lob der Welt nützt uns Nichts, wenn wir das Geld nicht aufbringen können, um notleidenden Hunden zur Hilfe zu kommen“, schreibt Ingrid Hampe auf ihrer Webseite.

Wer helfen möchte, kann dies auf verschiedene Arten tun:

Dringend benötigt werden Pflegestellen. Als Pflegefamilie bieten Sie einem herrenlosen Hund ein vorübergehendes Heim, bis er ein endgültiges gefunden hat. Das hat den Vorteil, dass der Hund nicht in einem Zwinger im Tierheim sitzen muss. Und manchmal muss ein Hund auch nur wenige Stunden, eine Nacht oder ein paar Tage untergebracht werden.

Wer keinen Hund aufnehmen kann, aber trotzdem aktiv helfen möchte kann mit Transportdiensten große Erleichterung in der anfallenden Tierschutzarbeit leisten. Oft müssen Hunde zum Tierarzt, zu Pflegefamilien oder in ein neues Heim transportiert werden. Auch Futter, Medikamente oder dergleichen müssen von einem Ort zum anderen.

Bei einer Patenschaft beteiligen Sie sich monatlich mit einem beliebigen Betrag an der Versorgung eines bestimmten Hundes. Von dem Geld werden Medikamente, Decken oder Zubehör gekauft. Ihr „Patenkind“ freut sich natürlich auch über ein Päckchen mit Leckereien oder Spielzeug. Selbstverständlich werden Sie regelmäßig über das Befinden des Schützlings informiert. Wenn Sie sicher gehen wollen, können Sie den Hund auch besuchen. Patenschaften können ein Hundeleben lang halten, denn sind neue Halter einverstanden, bleibt eine Patenschaft auch nach einer festen Vermittlung bestehen.

Mit einem Jahresbeitrag von 30,- € kann man Mitglied in dem Verein werden. Bei Interesse kann eine E-Mail an bulliundco@t-online.de mit dem Stichwort „Mitgliedschaft“ gesendet werden. Die E-Mai sollte die vollständige Adresse enthalten, damit der Mitgliedsantrag per Post zugeschickt werden kann.

Auch ist der Verein auf finanzielle Hilfe von außen dringend angewiesen. Mit dem Geld werden Hunde mit Futter versorgt, Behandlungskosten beim Tierarzt bezahlt, Notfälle übergangsweise in guten Pensionen untergebracht oder auch mal ein Knochen gekauft. Das Spendenkonto lautet: Vereins und Westbank Buxtehude, BLZ.: 200 300 00, Kto.-Nr.: 282 09 00.

Eines wird Ingrid Hampe mit den Spenden auf keinen Fall machen: aufgeben.

Weitere Informationen: www.bulli-und-co.de

Kommentare

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Von: Heidrun Schultz (18.02.2004 16:33:53 Uhr)
E-Mail: Heidrun.Schultz@t-online.de

Wer Bulli und Co. finanziell helfen möchte, der braucht natürlich auch die Bankverbindung des Vereins. Hier ist sie:
Vereins- und Westbank Buxtehude
BLZ 200 300 00
Konto-Nr.: 2820900

Von: Heidrun Schultz (15.02.2004 10:19:12 Uhr)
E-Mail: Heidrun. Schultz@t-online.de

Bulli und Co. klagte gegen die LHVO in Niedersachsen. Der Verein erstattete auch Anzeige gegen die Tütung (oder Ermordung?)der Hündin Rosa im Lübecker Tierheim. Während in den meisten Tierheimen für die diskriminierten Hunde die Türen verschlossen blieben, halfen Ingrid Hampe und ihre Leute immer - unabhängig von der Rasse. Nun sitzen sie auf einem Berg Schulden beim Tierarzt und in der Tierpension. Selber schuld? Ich würde eher sagen, daß es zuwenig Leute gibt, die nicht wegsehen und desto größer ist eben die Belastung für Menschen wie Hampe und Co.!Dieser kleine Verein deckt mutig Sauereien im Umgang mit Tieren auf, was bei vielen anderen Vereinen nicht die Regel ist. Wenn Hampe und Co. azfgeben müssen, dann geht das letztlich wieder zu Lasten der Tiere!!!

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