(Veröffentlicht am 15.06.2010)
Shaggy ist vor 2 Tagen "notgedrungen" auf eine Pflegestelle gezogen, da sich seine Besitzer getrennt haben und ihn nach 5 gemeinsamen Jahren ins Tierheim bringen wollten.
Das Berliner Tierheim ist übervoll und gerade so eine Rasse wie Shaggy hat von dort aus mehr als schlechte Vermittlungschancen.
Die vorhandenen Rüden auf der PS vertragen sich nicht mit ihm. Das liegt nicht an Shaggy - er ist mit allen verträglich, egal ob Rüden oder Hündinnen. Für Shaggy suchen wir deshalb dringend einen Endplatz, wo er wieder zur Ruhe kommt und seine kleine zerstörte Welt wieder aufgebaut werden kann.
Shaggy ist ein American Bulldog (mit Papieren), 5 Jahre, mit einer Schulterhöhe von knapp 60 cm und mind. 45 kg Gewicht. Er ist mit einem kleinen Kind (ebenfalls 5 Jahre) aufgewachsen, sehr sehr verschmust und freundlich. Shaggy beherrscht die Grundkommandos. Shaggy fährt gerne Auto und kann auch einige Stunden alleine Zuhause bleiben. Leinenführigkeit muss noch ein bisschen mit ihm geübt werden. Er ist nicht kastriert. Seine Impfungen sind nicht aktuell. Gechipt ist Shaggy.
Beim heutigen Besuch beim Tierarzt wurde er erstmal entwurmt und seine Ohren behandelt - die Ohrenbehandlung muss auf jeden Fall in den nächsten Wochen noch weitergeführt werden.
Shaggy versteht gerade die Welt nicht mehr und wir hoffen, dass er bald in ein endgültiges Zuhause umziehen darf.
Kontakt für Shaggy: Julia 0176-66230032
(Veröffentlicht am 05.08.2010)
Roxy ist ca. 1½ Jahre alt, hat eine Schulterhöhe von 40 cm und wiegt ca. 8 kg.
Die kleine Maus ist eventuell ein Pinschermischling, aber niemand weiß es so genau, denn ihre Elterntiere sind unbekannt. Auf der Sonnenseite des Lebens hat sie auch noch nie gestanden, da sie nun ihren bislang 4 Besitzer verliert.
Roxy ist super verträglich mit Menschen, Rüden und Hündinnen und eigentlich könnte ihr Hundeleben super verlaufen, aber das war Wunschdenken.
Irgendwer hat sie mal als Welpe gekauft, dann wurde sie aus den Händen von Alkoholikern gerettet und dann über eine Kleinanzeigenseite an ihren jetzigen Besitzer verkauft. Dieser hat die kleine Maus nun seit ca. einem halben Jahr und beginnt am 01.09.2010 eine Ausbildung, doch leider ist das auch der Grund, weshalb Roxy bis dahin weg sein muß, denn die Maus bleibt nicht alleine, da niemand es ihr jemals beigebracht hat. Ich bin mir sicher, dass sie das mit Liebe und Geduld noch lernen kann und hoffe nun, dass sie endlich ein Zuhause bekommt, das sie nie wieder verlieren wird.
Bei Interesse melden sie sich bitte bei:
Tierschutzorganisation Knutschkugel, Andrea Biastoch, Telefon: 030/81499060, Mail: andrea@knutschkugel.com
(Veröffentlicht am 15.06.2010)
Shaggy ist ein 7 jähriger eventuell Schäferhund-Labrador-Mischling. Er hat eine Schulterhöhe von 60 cm, wiegt ca. 25 kg, ist geimpft, gechipt und kastriert und ist einfach ein Traumhund.
Er ist super verträglich mit Rüden, Hündinnen, Katzen und Kindern. Auch hat er eine gute Erziehung genossen und gehorcht auch super ohne Leine. Shaggy ist ein freundlicher und aktiver Hund, der die Liebe und Zuneigung seiner Menschen dringend braucht.
Shaggy kam als Welpe zu seinem Frauchen, die nun ein Baby bekommen hat und sich deshalb schweren Herzens von dem süßen Kerl trennen muß.
Leider bleibt er ohne einen anderen Hund an seiner Seite nicht alleine, was jetzt auch der Abgabegrund ist. Das Alleinsein wurde nie mit ihm geübt und ich glaube schon, dass er das noch erlernen kann. Bei seiner Hundenanny konnte er mit anderen Hunden artig alleine bleiben und hat auch nicht gebellt und gejault.
Shaggy sucht nun dringend ein neues und liebevolles Zuhause und bei Interesse melden sie sich bitte bei:
Tierschutzorganisation Knutschkugel, Andrea Biastoch, Telefon: 030/81499060, Mail: andrea@knutschkugel.com
(Veröffentlicht am 15.02.2010)
Emmy ist eine 8 jähige Terriermischlingshündin mit einer Schulterhöhe von 40 cm und 10 kg Gewicht. Emmy ist geimpft, gechipt, jedoch nicht kastriert.
Emmy ist eine Hündin, die schon des öfteren ihr Zuhause und somit auch ihre Bezugsperson verloren hat. Zuletzt lebt sie seit 5 Jahren bei einer Frau, die Emmy so hinnahm wie sie war, ihr aber auch ihre Verhaltensauffälligkeiten durchgehen lassen hat und schlimmer noch: diese auch noch verstärkt hat!
Emmy bellt, knurrt und fletscht Besucher an und hat auch keine Hemmung, zu schnappen und gar zu beissen. Dabei handelt es sich nicht um eine Angstaggression, sie kennt es einfach nicht anders und hat auch nie gelernt, was richtig und falsch ist und dominiert ihre Umgebung durch Angriff. Dabei unterstreicht sie ihr Verhalten durch unentwegtes Gebell, was von ihrem Frauchen nicht zu unterbinden ist. Da sie sich nicht anders zu helfen wusste, wird Emmy seit Jahren einfach generell in die Küche gesperrt, wenn Besuch kommt.
Jetzt steht die Geburt eines Kindes und ein Umzug ins Haus, was für Emmy eine unmögliche Lebenssituation bedeuten würde. Sie kann auf keinen Fall mit Kindern zusammenleben und ein Umzug war für sie schon einmal ein negativer Verhaltensrückschritt. Sie schnappte/biss dann sogar nach Frauchen.
Mit anderen Hunden hat sie wohl keine Probleme, sie geht ihnen eher aus dem Weg. Alleine bleiben kann sie 8-10 Stunden.
Emmy braucht eine sehr erfahrene, geduldige Hand, die ihr mit Maulkorbtraining das Beissen von Menschen vielleicht abgewöhnen kann. Ausserdem benötigt sie eine Person, der sie vertrauen kann und die ihr auch sonst konsequent den richtigen Weg aufzeigt. Leider hat Emmy nicht mal zu ihrer jetzigen Halterin Vertrauen und geht, völlig ohne Führung alleine durchs Leben, bis auf den Aufenthalt in der Küche.
Leider hat Emmy nur ein "Galgenfrist bis spätestens Mitte März und wir hoffen nun, schnellstmöglich eine Pflegestelle für die kleine, verwirrte Hündin zu finden.
Ansprechpartnerin: Tierschutzorganisation Knutschkugel, Andrea Biastoch, Telefon: 030/81499060, Mail: andrea@knutschkugel.com
(Veröffentlicht am 05.06.2009, Aktualisiert am 14.12.2009)
Mein Name ist Lilly (ehemals Marina – als Marina bin ich schon etliche Male durch die Verteiler geschickt worden), ich bin ca. 2½ Jahre jung und eine Terrier-Schäferhund-Mischlingshündin mit 42 cm Schulterhöhe und ca. 10 kg „Kampfgewicht“. Auf allen Bildern sehe ich viel größer aus, als ich tatsächlich bin.
Ursprünglich komme ich aus Kroatien, wo ich in einem Shelter geboren wurde und dort fast 2 Jahre meines Lebens „überlebt“ habe.
Ich bin kein einfaches Mädchen. Schon seit Februar 2009 bin ich in Deutschland, wo ich bis September 2009 auf einer liebevollen Pflegestelle in Neuss umsorgt wurde. Leider brauche ich nicht nur Pflege, Umsorgung und Liebe, sondern auch intensives Angst-Training, denn andere Hunde sind mir ein Graus. So bin ich im September 2009 nach Berlin gezogen, wo ich nun seit 8 Wochen täglich intensiv gegen meine Ängste trainiere.
In Kroatien wurde ich nur gemobbt von den anderen Hunden, habe mehrmals Babys bekommen müssen und habe einfach nur zugesehen, dass ich irgendwie diese Hölle überlebe. Bis auf einige kleine Bisswunden habe ich körperlich keine Schäden mehr, aber seelisch habe ich schon großen Schaden genommen.
Meine Lebensrettung war die Fahrt nach Deutschland. Ganz bestimmt werde ich nie komplett meine Ängste ablegen, aber wer mir die Zeit, Ruhe und Geduld gibt, bekommt eine wundervolle Weggefährtin an die Seite, die unheimlich verschmust und sehr lieb ist.
Meine Pflegefrauchen beschreiben mich als Traumhund in der Wohnung und als absolute Zaubermaus. Leider sieht es ausserhalb der Wohung anders aus, aber dazu später mehr. Allem Neuen gegenüber trete ich erstmal sehr vorsichtig entgegen. Menschen mag ich, ich bin zwar kein Hund, der sofort auf jeden schwanzwedelnd zuläuft, aber ich verkrieche mich auch nicht. Kinder sind mir etwas zu agil, so dass ich in meinem späteren Zuhause lieber keine kleinen Kinder haben möchte, ältere Kinder wäre ok. Einige Grundkommandos kenne ich mittlerweile und befolge sie auch meist, aber wirklich abrufbar bin ich nicht, so dass meine Spaziergänge weiterhin mit Schleppleine stattfinden, was mich aber nicht weiter stört.
Ich lebe derzeit auf einer Pflegestelle mit einer anderen Hündin, 2 Katzen und 2 Kaninchen. Alle mag ich sehr. Autofahren mag ich mittlerweile auch – anfangs habe ich mich täglich im Auto übergeben, das habe ich nun fast vollständig abgelegt.
Nun aber zu meinem Problem, welches mir bisher im Wege stand, auf der Suche nach einem neuen Zuhause: Meine panische Angst vor anderen Hunden, auch vor Welpen. Wenn ich einen Artgenosse treffe, schieße ich sofort hysterisch bellend (mit dem Schwanz zwischen den Beinen) auf ihn zu und gelegentlich kommt es auch schon mal vor, dass ich zuschnappe (aber nie beisse ich richtig feste zu, es ist mehr ein verzweifeltes Schnappen – nach dem Motto: „Angriff ist die beste Verteidigung.“). Wenn mein Gegenüber ein ruhiger Zeitgenosse ist und sich davon nicht aus der Ruhe bringen lässt, dann ist er innerhalb von wenigen Minuten mein Freund – und er bleibt mein Freund. Egal, wann ich ihn wiedertreffe, ich würde ihn nie wieder angehen. Leider ist nicht jeder Artgenosse so souverän und entspannt und manchmal haben auch die anderen Herrchen oder Frauchen Angst, so dass sie mir nicht die Gelegenheit geben, ihren Hund kennenzulernen. Schade :-(
Da ich zur Zeit in Berlin lebe, treffe ich täglich etliche Hunde, und ein Spaziergang mit mir ist immer ein Abenteuer. Meine Pflegefrauchen haben immer einen Maulkorb dabei, damit ich in brenzligen Situationen nicht die anderen Hunde beisse. Der Maulkorb ist nicht schön, aber ich habe ihn mittlerweile akzeptiert. Meistens jedoch versuchen meine Pflegefrauchen eine „Hunde-Zusammenführung“ ohne Maulkorb durchzustehen.
Meine Pflegefrauchen haben ein Tagebuch für mich eingerichtet, da könnt ihr ja mal reinlesen, wie es bisher so lief mit mir hier in Berlin. Da kann man sich dann noch ein besseres Bild von mir machen. Schaut hier: http://nichts-ist-wie-es-war.de.tl/Lilly-h-s-TB.htm
Wie auch immer, ich kann nicht auf Dauer in meiner Pflegestelle bleiben. Irgendwann habe ich wirklich ein festes und ein Hundeleben-andauerndes Zuhause verdient. Gerne würde ich möglichst aufs Land ziehen, wo ich nicht bei jedem Spaziergang gleich 10 Hunde treffen muss. Und auch wenn ich Angst vor Artgenossen habe, bin ich eigentlich der perfekte Zweithund oder Dritthund, denn wenn ich erstmal Freundschaften geschlossen habe, dann liebe ich meine Freunde bedingungslos. Ich weiß, dass es irgendwo mein Traum-Zuhause gibt, aber es ist nicht einfach zu finden. Weiterhin muss auch mit mir gearbeitet werden, an den Grundkommandos und an meinen Ängsten. Ach ja, alleine bleiben kann ich auch – bis zu 5 Stunden schaffe ich. Aber wenn so'n Hundekumpel dabei ist, ist das Alleine-sein ja auch schon viel einfacher.
Ich werde im Januar 2010 noch sterilisiert und dann steht meinem Umzug in MEIN Zuhause nichts mehr im Wege.
Bitte, liebe Menschen – ich habe schon soviel Schlimmes durch, habe eine Hölle überlebt und suche nun seit mehr als 9 Monaten MEIN Zuhause, schaut Euch doch mal um oder fragt doch mal nach, wer mich sucht, wer mich haben möchte. Ich glaube ganz fest daran, dass irgendwo hundeerfahrene Menschen leben, die mir eine Chance geben. Das wäre echt lieb von Euch.
Vielen lieben Dank
Eure Lilly
Wer mich kennenlernen möchte, kann sich bei Katja (0179-6685828 oder nichtsistwieeswar@gmx.de) melden.