Leider erfuhren wir erst vor Kurzem, dass die Tierschützerin und Gründungsmitglied von Hunde in Berlin e. V. bereits am 27. Februar 2011 nach langer und schwerer Krankheit im Alter von 66 Jahren verstorben ist.
Heidrun Schultz hat sich unermüdlich für die Tiere eingesetzt. Als langjährige Leiterin des Tierheims in Schwedt und Vorsitzende des Vereins Hilfe für Tiere in Not e. V. hat sie sehr viel bewegt – nicht nur direkt für die notleidenden Tiere, auch in der Politik, in den Medien und nicht selten auch vor Gericht.
Nicht wenige Menschen sind über diesen Verlust genauso traurig wie wir. Oft genug hat sie sich mit den „Großen“ im Tierschutz in Berlin, Brandenburg und deutschlandweit angelegt, weil sie unangenehme Fragen gestellt und Missstände aufgedeckt hat. Sie stellte sich offen gegen den „als Tierschutz deklarierten Tierhandel“, wie sie das Gebaren einiger privaten Tierschützer und Vereine nannte. Oft genug haben unterschiedlichste Vereine vergeblich versucht, sie mit juristischen Mitteln zum Schweigen zu bringen.
Ein Großteil ihrer Arbeit wird im Internet Archive dokumentiert bleiben.
Heidrun wäre heute, am 8. April, 67 Jahre geworden.
Von: Ingrid Reichwein (05.07.2011 um 00:07 Uhr)
Wir, die ehemaligen Klassenkameraden aus der Oberschulzeit von Heidrun hatten ein Klassentreffen in unserer alten Heimat und haben dort von ihrem Tod erfahren. Wir waren alle sehr traurig, denn Heidrun hat auf ihre Art immer unsere Treffen bereichert. Das schreibt eine alte Schulfreundin von ihr aus Gerbstedt.
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