
In der bemerkenswert kurzen Zeit von 2 Wochen wurde die gesamte Fläche planiert. Dann wurde – neben diversen Zaunarbeiten – inmitten der Wiese eine große Buddelfläche mit losem Sand angelegt. Außerdem wurden für die Hunde mehrere Höhen und Senken angelegt und einige Betonröhren als Spielgeräte in den Boden gegraben. Für die Hundebesitzer wurden ein Pavillon und Bänke aufgestellt. Stark beanspruchte Bereiche der Hundewiese (Eingangsbereiche, Bereich rund um den Pavillon) wurden mit Bodenfliesen gepflastert. Sobald es die Temperaturen wieder zulassen, wird noch eine automatischen Hunde-Tränke installiert und der Platz begrünt.

Die „Pedigeee Initiative für die Natur des Hundes“ stiftet Geld für Projekte, die ein glückliches Hundeleben und ein besseres Miteinander von Hund und Mensch fördern sollen. Teil des Engagements ist die Förderung von Hundeprojekten mit jährlich 100.000 €. Antragsteller war in diesem Fall das Naturschutz und Grünflächenamt des Bezirksamtes Neukölln, das anschließend auch selber die Bauausführung übernommen hat. Mit der Umsetzung, das heißt mit der Planung und Durchführung der Baumaßnahmen, war dann ausschließlich das Naturschutz und Grünflächenamt beschäftigt. Laut Vergabekriterien der Pedigree-Initiative scheint es zweifelhaft, ob die Förderung überhaupt möglich gewesen wäre, denn die Förderung soll grundsätzlich dem konkreten Projekt zugute kommen und nicht der Person, die es einreicht. Aber im Vordergrund steht die Sache für die Hunde und die sollte als Förderungsgrund ausreichen.
Beschämend für das Bezirksamt finde ich dagegen, das sie für die Hundehalter nur die unattraktivste Stelle im Park zur Verfügung haben (Senke), seit Jahren den Platz verkommen lassen und dann nur etwas machen, wenn sie von anderen Geld zugeschossen bekommen und dieses Geld dann auch noch von nachgeordneten Ämtern aufgetrieben wird. Hier ist ja mal das Naturschutz und Grünflächenamt zu loben, weil es die Initiative ergriffen hat und eine Finanzierungsquelle für den Hundeplatz aufgetrieben hat. Es hätte den Platz ja auch weiterhin verkommen lassen können. Ich finde, Pedigee hat sich vom Bezirk ziemlich ausnutzen lassen. Wenn Pedigree schon relativ viel Geld zur Verfügung stellt, hätte sie auch einige Forderungen z. B. nach etwas mehr Platz oder einem anderen Standort stellen können.
Ich will den Platz nicht schlecht machen. Das Engagement von Pedigree in Neukölln verdient Bewunderung und Dank. Sie hätten ihr Geld auch in den Grunewald stecken können und mit Sicherheit eine riesengroße Schar von Hundehaltern um sich gehabt, die ihnen Beifall klatscht, statt sich über zweifelhafte Planungsvorgaben zu beschweren. Der neue Platz macht schon einiges her in der Hasenheide. Ich frage mich nur, wann sich die erste Elterninitiative dort über die unangeleinten Hunde beschwert.
Von: Schaefer (25.12.2008 um 04:05 Uhr)
Nach Informationen des Grünflächenamtes wird im nächsten Jahr noch ein Wasserabfluss hinzugefügt.
Die Drainage muss wohl schon bis zur Wiese nebenan liegen und soll dann weitergeführt werden.
Nochmal alles aufbuddeln,
nennt man neumodisch wohl "Arbeitsbeschaffungsmassnahme"
Ebenso der Wasseranschluss,
der ebenfalls nach dem Winter gelegt werden soll. Der Stein, der als Tränke
dienen soll, liegt ja schon auf der Hundewiese.
Auch eine (Teil-)Begrünung der Fläche
soll noch folgen,
sobald es die Witterung wieder zulässt.
Ausserdem war von der Aufstellung von
Hundekotbeutelspendern die Rede.
Der Zaun wurde übrigens nicht durch Pedigree finanziert,
dieser war schon vorher bewilligt und
eingekauft.
Würde mich aber nicht wundern,
wenn er trotzdem auf der Rechnung auftaucht :)
Warum die ganzen Bauarbeiten aber in 2 Wochen abgeschlossen sein mussten,
bleibt auch mir ein Rätsel.
Etwas mehr Planung und Sorgfalt
bei der Ausführung hätte sicherlich
Kosten einsparen können, die für andere
Sachen an gleicher Stelle hätten eingesetzt werden können.
Naja, lasst uns mal abwarten und
am Ball bleiben, nicht dass die
restlichen Mittel im wahrsten
Sinne "versickern".
Von: Schaefer (25.12.2008 um 04:05 Uhr)
Nach Informationen des Grünflächenamtes wird im nächsten Jahr noch ein Wasserabfluss hinzugefügt.
Die Drainage muss wohl schon bis zur Wiese nebenan liegen und soll dann weitergeführt werden.
Nochmal alles aufbuddeln,
nennt man neumodisch wohl "Arbeitsbeschaffungsmassnahme"
Ebenso der Wasseranschluss,
der ebenfalls nach dem Winter gelegt werden soll. Der Stein, der als Tränke
dienen soll, liegt ja schon auf der Hundewiese.
Auch eine (Teil-)Begrünung der Fläche
soll noch folgen,
sobald es die Witterung wieder zulässt.
Ausserdem war von der Aufstellung von
Hundekotbeutelspendern die Rede.
Der Zaun wurde übrigens nicht durch Pedigree finanziert,
dieser war schon vorher bewilligt und
eingekauft.
Würde mich aber nicht wundern,
wenn er trotzdem auf der Rechnung auftaucht :)
Warum die ganzen Bauarbeiten aber in 2 Wochen abgeschlossen sein mussten,
bleibt auch mir ein Rätsel.
Etwas mehr Planung und Sorgfalt
bei der Ausführung hätte sicherlich
Kosten einsparen können, die für andere
Sachen an gleicher Stelle hätten eingesetzt werden können.
Naja, lasst uns mal abwarten und
am Ball bleiben, nicht dass die
restlichen Mittel im wahrsten
Sinne "versickern".
Von: Gaby + Püppy (12.07.2009 um 11:32 Uhr)
E-Mail: hundertmark100@gmx.de
Ich schließe mich den Kommentaren von Schaefer (25.12.2008 um 04:05 Uhr)an und habe die vage Vermutung, dass mancher Euro bei der Planung im Architektenbüro oder sonst irgendwo hängengeblieben ist.
Wir waren entsetzt, als wir den "neuen" Hundeauslauf zum ersten mal gesehen haben. Man kann wirklich nicht nachvollziehen wo dort soviel Geld aufgewendet worden sein soll.
Vielen Dank an Pedigree für die wohlwollende Absicht, aber beim nächsten Mal sollten sie größere Sorgfalt bei der Verwendung der zur Verfügung gestellten Mittel aufbringen.
Gaby + Püppy
Von: Schaefer (25.12.2008 um 04:05 Uhr)
Nach Informationen des Grünflächenamtes wird im nächsten Jahr noch ein Wasserabfluss hinzugefügt.
Die Drainage muss wohl schon bis zur Wiese nebenan liegen und soll dann weitergeführt werden.
Nochmal alles aufbuddeln,
nennt man neumodisch wohl "Arbeitsbeschaffungsmassnahme"
Ebenso der Wasseranschluss,
der ebenfalls nach dem Winter gelegt werden soll. Der Stein, der als Tränke
dienen soll, liegt ja schon auf der Hundewiese.
Auch eine (Teil-)Begrünung der Fläche
soll noch folgen,
sobald es die Witterung wieder zulässt.
Ausserdem war von der Aufstellung von
Hundekotbeutelspendern die Rede.
Der Zaun wurde übrigens nicht durch Pedigree finanziert,
dieser war schon vorher bewilligt und
eingekauft.
Würde mich aber nicht wundern,
wenn er trotzdem auf der Rechnung auftaucht :)
Warum die ganzen Bauarbeiten aber in 2 Wochen abgeschlossen sein mussten,
bleibt auch mir ein Rätsel.
Etwas mehr Planung und Sorgfalt
bei der Ausführung hätte sicherlich
Kosten einsparen können, die für andere
Sachen an gleicher Stelle hätten eingesetzt werden können.
Naja, lasst uns mal abwarten und
am Ball bleiben, nicht dass die
restlichen Mittel im wahrsten
Sinne "versickern".
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