Mehr Beutelspender im Reuterquartier

Veröffentlicht: 15.08.2008 um 22:45 Uhr
Autor: Guido Zörner

Gute Nachricht für alle Hundefreunde. Seit letzter Woche ist die Zahl der Hundekotbeutelspender im Reuterquartier von 5 auf 10 Stück verdoppelt worden.

Das Comic enthält 4 Bilder. Im 1. Bild steht ein Hund vor einem Beutelspender und sagt: „Wo ist denn meine Tüte?“. Im 2. Bild sitzt der Hund vor dem Spender und heult. Da kommt auch schon das Herrchen im 3. Bild und zieht eine Tüte aus dem Spender. Das letzte Bild zeigt einen frohen Hund, der zuschaut, wie das Herrchen den Haufen mit der Tüte aufsammelt. Zum Schluß ist noch ein Bild, auf dem die Tüte im Mülleimer verschwindet.
(Bild: Das Motiv der Postkarte mit dem Comic. © 123comics, Mit freundl. Gen. Umweltconsulting Dr. Hoffmann, alle Rechte vorbehalten.)
Von vornherein waren im Reuterkiez 10 Hundekotbeutelspender geplant. Mit den 5 ersten Standorten sollte jedoch die Akzeptanz der Spender erst einmal getestet werden. Der Test wurde bestanden und nun ist die volle Zahl der Spender verfügbar.

Die Beutelspender finden sich nun an folgenden Standorten:

Die Standorte sind auch auf einer neuen Karte verzeichnet (PDF, ca. 1,2 MB).

Außerdem sind bei den Kiezpaten ebenfalls kostenlose Hundekotbeutel zu bekommen:

Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Hundekot“ erschien fast zeitgleich mit den neuen Spendern eine Postkarte (PDF, ca. 1,4 MB), die für die Nutzung der Hundekotbeutel werben soll. Aus mehreren Entwürfen wähle die AG Wohnumfeld des Quartiersbeirates Reuterkiez das Motiv von 123comics aus. Die Postkarten gibt es kostenlos im Quartiersbüro in der Hobrechtstraße 59.

Für einige Spender werden auch noch Paten gesucht. Aufgabe eines Spender-Paten ist es, regelmäßig nach dem Beutelspender zu schauen und ihn aufzufüllen. Dazu bekommt man einen Schlüssel für die Spender und die Beutel gibt es kostenlos im Quartiersbüro. Der Job ist natürlich ehrenamtlich. Interessenten wenden sich bitte an Umweltconsulting Dr. Hoffmann, christian.hoffmann@umweltconsulting.biz, Tel.: (0 30) 68 08 86 22.

Neulich erwähnte ich schon mal den sehr hohen Verbrauch von Beuteln an einigen Standorten. Eine Hundehalterin hat nun beobachtet, daß eine Mutter mehrere Beutel gezogen hat um offensichtlich Pausenbrote für ihre Kinder damit einzupacken. Tatsächlich ist auch der hohe Verbrauch seit Beginn der Ferien drastisch zurück gegangen. Eltern sollten dennoch ihre Kinder darauf aufmerksam machen und sie bitten, Klassenkameraden und Lehrer darüber zu informieren, daß diese Beute nicht für Lebensmittel geeignet sind und gesundheitsschädlich sein können. Über die chemischen und lebensmitteltechnischen Eigenschaften der PE-Folie kann ich leider nichts sagen, jedoch lösen sich an den Beutelrändern bzw. am Abreißblock gelegentlich kleine Teile der Folie, die dann im Pausenbrot mit verzehrt werden können!

Kommentare

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Von: Andrea (13.09.2008 um 16:05 Uhr)

Auch die Boddinstrasse hat endlich solche Spender bekommen.Finde ich klasse und nutze sie gerne.Leider liegen viele Beutel ungenutzt , zerstreut in der Gegend ,was ich schade finde.

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