
Die Frau ist natürlich sofort mit dem Hund zum Tierarzt gegangen. Unterdessen fand eine Anwohnerin den Schwanz auf dem Bürgersteig und benachrichtigte Renate Lumer vom Verein Berliner Stadtkatzen e. V., der einige Häuser weiter in der Dahlmannstraße 10 seine Geschäftsstelle hat.
Hund und Frauchen geht es übrigens gut – nur der Hund ist ein paar Zentimeter kürzer geworden.
Tja, und die Moral von der Geschicht': Traue einer schweren Türe nicht!
Sie können es sich sicher schon denken. Der Tierarzt wußte deswegen Bescheid, weil er zufällig der behandelnde Arzt des Hundes an dem Abend war. Er kannte also den Vorfall, als Frau Luhmer den Tierarzt um Rat fragte.
Wer mehr über den Fall wissen möchte, in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift „Stadtkatzengeflüster“ des Vereins Berliner Stadtkatzen e. V. wird voraussichtlich auch etwas über den Vorfall zu lesen sein.
Und was die Nylonfasern betrifft: keiner weiß, wie die an den Schwanz gekommen sind. Das wird sich wahrscheinlich auch nie aufklären. Ein wahrhaft gutes Rätsel ist eben nie vollständig lösbar.